Umsetzung

1.Das Dilemma des Anlegers, 2.Erfolgsfaktoren, 3.Anlegertypen, 4.Bestandsaufnahme5.Beispiele für die Vermögensplanung, 6.Vermögensrechner,  7.Risiko und Rendite , 8.Anlagestrategie, 9.Musterdepots, 10.Umsetzung, 11.Börse, 12.Depotüberwachung

 

Wenn Sie sich entschieden haben, wie Sie Ihr Vermögen  investieren möchten, können Sie nun zur Umsetzung Ihrer Vermögensplanung übergehen.

 

1. Depoteröffnung

Die angebotenen Leistungen in Bezug auf Handel, Abwicklung und Lagerung von Wertpapieren sind bei den meisten deutschen Banken für den Bedarf des normalen privaten Anlegers ausreichend. Unterschiede ergeben sich bei der angebotenen (oder nicht angebotenen) Beratung und bei den Konditionen. Achten Sie zuallererst auf die Solidität der Bank, da sie ihr Ihr Vermögen anvertrauen. Streng genommen fällt Ihr Depot zwar im Fall der Insolvenz der Bank nicht in die Insolvenzmasse; dennoch sollten Sie das Insolvenzrisiko so niedrig wie möglich halten.

 

2. Einlagensicherung

Gemäß Einlagensicherungsgesetz von 2015 sind Kontoguthaben pro Bank und Kunde bis € 100.000 gesichert. (In gewissen Ausnahmesituationen wie Verkauf einer eigengenutzten Immobilie, Heirat, Scheidung, Erbschaft kann vorübergehend eine höhere Grenze von € 500.000 gelten.) Dies ist der gesetzliche Rahmen für deutsche Banken. Prüfen Sie trotzdem, ob Ihre Bank einem Einlagensicherungssystem angeschlossen ist. Die drei Einlagensicherungssystme der großen deutschen Institutsgruppen (private Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken) sehen teilweise deutlich höhere Summen vor, die auf freiwilliger Basis über das gesetzliche Minimum hinausgehen. Ein einheitliches System für die gesamte Eurozone ist in Vorbereitung. Allerdings soll auch hier eine generelle Mindestsumme von € 100.000 gelten.

 

3. Fondssparpläne /  ETF-Sparpläne

Für die Anlage Ihrer laufenden Ersparnisse sind am besten Fondssparpläne geeignet. Bei ETFs nennt man sie ETF – Sparpläne. Es handelt sich hierbei im Prinzip um einen Dauerauftrag für den Kauf von ETF-Anteilen für einen bestimmten Euro-Betrag im Monat. Diese Sparpläne sind sehr praktisch. Allerdings sind die Transaktionskosten meist wesentlich höher als bei der Einmalanlage. Sie können die Kosten meist reduzieren, indem Sie quartalsweise sparen statt monatlich. Achten Sie auch darauf, ob Sie Bruchteile von Fondsanteilen erwerben können, da Sie nur dann immer den gleichen Betrag pro Monat anlegen können.

 

Informationen zum Kauf von Wertpapieren über die Börse und zur Abwicklung von Wertpapiergeschäften finden Sie auf der nächsten Seite Börse.