Erholung aus der Corona-Weltwirtschaftskrise

1. Massiver Einbruch der Weltwirtschaft Die Corona- Epidemie hat zu einem Einbruch der Weltwirtschaft geführt, der massiver war als noch im April vom IWF erwartet. Nur in wenigen Ländern war der wirtschaftliche Rückgang im 1. Quartal geringer als erwartet. Allerdings deuten Indikatoren darauf hin, dass der Einbruch im 2.Quartal stärker war als im ersten. Lediglich

Weltwirtschaft und Coronavirus – Fortsetzung

1. Warum ist das aktuelle Coronavirus COVID-19 so problematisch? Die meisten Politiker und Kapitalmarktteilnehmer und selbst namhafte Virologen hatten das Virus noch im Februar unterschätzt. Während man vielleicht noch darüber diskutieren kann, ob das Coronavirus gesundheitlich wirklich gefährlicher ist als eine „normale Grippe“, hat sich die besonders schnelle Ausbreitungsgeschwindigkeit sicherlich als eine besondere Eigenschaft herausgestellt.

Auswirkungen des Handelsstreites auf die Wirtschaft

Die Deutsche Bundesbank hat kürzlich in einer Studie die Auswirkungen des zunehmenden Protektionismus und insbesondere des Handelsstreits der USA mit China und der EU untersucht. Sie kam dabei zu folgenden Erkenntnissen:   1. Rückgang der Warenströme in beide Richtungen Die US-Importe aus der VR China sanken seit Beginn der Handelsauseinandersetzungen um mehr als 20%. Ähnlich

Kapitalmärkte 2019-Rückblick und Ausblick

1. Rückblick Kapitalmärkte 2019 Der Zinsrückgang an den Anleihemärkten, der aufgrund der Konjunkturabschwächung im 2. Halbjahr 2018 in Gang kam, setzte sich im 1. Halbjahr 2019 fort. Zur Jahreswende 2018/2019 änderten auch die Notenbanken der USA und der Eurozone ihre Zinspolitik und gaben ihre Zinserhöhungsabsichten auf. In der Folge kam es sogar wieder zu Zinssenkungen.

Kapitalmärkte – Rückblick auf 2018 und Ausblick

1. Rückblick 1.1. Kapitalmärkte 2018 Der Zinsanstieg in den USA führte in den Monaten Februar und März zu einem kleineren Einbruch der Aktienmärkte. Danach kam es jedoch zu eine kräftigen Erholung. Angeführt wurde die Aufwärtsbewegen am US-Aktienmarkt nach wie vor durch die Technologie-Schwergewichte Alphabet (Google), Amazon, Apple und Facebook, obwohl Facebook bedingt durch den Datenschutzskandal

Konjunktur – Abschwächung wird Konsens

1. Abschwächung der Weltkonjunktur Im Juni 2018 habe ich auf die Anzeichen für eine konjunkturelle Abschwächung der Weltkonjunktur hingewiesen (Konjunktur - Frühindikatoren deuten auf eine Abschwächung hin). Die Wachstumsverlangsamung ist inzwischen Konsens geworden und hat wohl auch entscheidend zu der Korrektur der Aktienmärkte in den letzten Monaten beigetragen. So hat auch die OECD ihre Wachstumsprognosen

Aktien aus den Schwellenländern

1. Große wirtschaftliche Bedeutung der Schwellenländer Die Schwellenländer haben schon vor einigen Jahren an wirtschaftlicher Bedeutung die bisherigen Industrieländer überholt. Diese Länder befinden sich an der "Schwelle" zum Industrieland. Auf Englisch werden sie auch Emerging Markets genannt, also aufstrebende Märkte. Die Schwellenländeraktien sind aufgrund des hohen Wachstums dieser Länder eine attraktive Beimischung eines Weltaktiendepots. Anteil

Konjunktur – Frühindikatoren deuten auf eine Abschwächung hin

  Die Rahmenbedingungen für die Konjunktur verschlechtern sich Die Konjunktur läuft in großen Teilen der Welt auf vollen Touren. In den USA hat sich das Wachstum im letzten Jahr beschleunigt. In Europa befinden sich inzwischen alle Krisenländer in der Erholung. Während China und Indien eine robuste Entwicklung aufweisen. zeigen auch die meisten rohstofforientierten Schwellenländer wieder

Türkei – Währungskrise im Wahlkampf

  Auf dem Weg in die Währungskrise Wie bereits im Januar 2017 im Beitrag „Türkei-Währungskrise“ beschrieben, steuert die Türkei immer schneller auf eine Währungskrise zu.  Nach einem Wirtschaftswachstum von 7% in 2017 werden für das laufende Jahr vom IWF 4% erwartet. Doch der IWF bezeichnet das Wachstum als mit Kredit- und Konjunkturprogrammen teuer erkauft. Das

Die Inflation kommt zurück

1. Aktuell gute Konjunkturlage Aktuell läuft die Weltkonjunktur sehr gut. Neben den USA, Deutschland, Japan und China hat sich insbesondere die Wirtschaft der übrigen Eurozone, also in Spanien, Frankreich und Italien besser entwickelt als von vielen erwartet. Selbst in Rohstoffländern wie Brasilien hat sich die Lage stabilisiert. Allerdings sind Wolken am Horizont zu erkennen: