Erschwinglichkeit von Immobilien

1. Preisanstieg für Eigenheimkäufer Die Quadratmeterpreise für Wohnimmobilien sind seit 2005 in 396  von 401 deutschen Regionen angestiegen. In Deutschland sind im Durchschnitt für € 264.000 - das ist das 5,6fache des durchschnittlichen Jahresnettohaushaltseinkommens - 111 Quadratmeter Wohnfläche erhältlich. In den Städten muss man dafür im Schnitt 7,8 Jahresnettohaushaltseinkommen aufwenden und in den Landkreisen 4,5.

29.04.2019|Tags: , , |

Die neue Stadtflucht

1. Auf Landflucht folgt Stadtflucht In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre war eine Wanderungsbewegung von den Städten auf das Land zu beobachten. Dies hing vermutlich auch mit der damals noch erhältlichen Eigenheimzulage zusammen. Inzwischen nimmt die Bevölkerung der deutschen Großstädte seit Jahren wieder zu. Berlin, Hamburg, München und Frankfurt sind seit 2011 um über

Demographische Entwicklung in Deutschland – Konsequenzen für Wirtschaft und Immobilienmarkt

1. Entwicklung der einzelnen Altersgruppen Die demographische Entwicklung ist in aller Munde. Da aber meist nur der allgemeine Trend der Alterung der Gesellschaft diskutiert wird, wollen wir hier einmal die Entwicklung detaillierter analysieren. Da die Geburtenrate sich seit Mitte der 1970er Jahre auf niedrigen Niveau stabilisiert hat, geht auch die Altersgruppe der 15-24 jährigen, also

Bausparkassen in der Niedrigzinsphase

1. Der Bausparvertrag Obwohl  Immobilien zur Zeit sehr als Anlage in Mode sind, steht eine Branche ziemlich im Abseits: Die Bausparkassen. Der Grund dafür ist sicher nicht nur das vielleicht etwas biedere Image des Bausparvertrags. Das Problem ist vielmehr, dass die Niedrigzinsphase den Bausparkassen ihre Existenzberechtigung streitig macht. Der traditionelle Bausparer – falls es ihn

26.09.2018|Tags: , , |

Gold als Anlage ?

1. Warum Gold als Anlage? Wir kennen alle die Ratschläge, einen Teil des Vermögens in Gold zu halten. Wir wollen uns hier ansehen, ob Gold wirklich eine gute Beimischung für die Vermögensanlage ist: Die wohl wichtigsten Argumente für die Beimischung von Gold oder anderen Rohstoffen sind: Schutz vor Inflation Niedrige oder sogar negative Korrelation zu

Einkaufszentren sind zunehmend bedroht

Die schleichende Revolution im Einzelhandel In den USA liegt die Arbeitslosenquote mit 5% auf einem sehr niedrigen Stand, also nahe an der Vollbeschäftigung. Zudem sind die Löhne auch der mittleren und unteren Lohngruppen in den letzten Jahren merklich angestiegen, am schnellsten seit den 1990er Jahren. Man sollte meinen, dass dies ein gutes Umfeld für den

28.05.2018|Tags: , , , |

REITs – Immobilien im Depot

  1. Was sind REITs? Immobilien als Kapitalanlage sind immer mit viel Arbeit verbunden. Außerdem fällt es den meisten Anlegern schwer, bei Immobilien die nötige Risikostreuung zu erreichen. Eine sehr praktische Alternative zum direkten Kauf von Immobilien sind REITs. Ein Real Estate Investment Trust ist eine Aktiengesellschaft, die nur Immobilien hält. REITs müssen den überwiegenden

Büroimmobilienmarkt – wie lange hält der Aufschwung an?

Der Büroimmobilienmarkt im demographischen Wandel Büroimmobilien sind eine beliebte Anlageklasse. Wenn auch Privatanleger kaum direkt in diesem Markt investieren, sind sie doch häufig indirekt in Büroimmobilien engagiert. Insbesondere die offenen Immobilienfonds investieren einen großen Teil ihrer Anlagemittel in Büroimmobilien. Daher ist ein Blick auf die langfristige Entwicklung am Büromarkt sicherlich für viele von Interesse.  

27.02.2018|Tags: , , |

Offene Immobilienfonds in Abwicklung – Ein Lehrstück aus der Finanzkrise

  1. Offene Immobilienfonds – einst eine „sichere Anlage“ Bis zur Finanzkrise gab es in Deutschland viele offene Immobilienfonds, die täglich Ein- und Auszahlungen akzeptierten. Sie legten das Geld der Anleger in Büro- und Einzelhandelsimmobilien an. Die Fonds wurden den Bankkunden verkauft als  solide und rentable Anlage mit kurzfristiger Verfügbarkeit, sozusagen als geldmarktähnlich. Diese Fonds

28.11.2017|Tags: , |

Interessante Fakten zu privaten Kleinvermietern

Als „private Kleinvermieter“ bezeichnet man die Vermieter, die ihre Wohnimmobilien im Privateigentum halten. Sie stehen im Gegensatz zu den großen Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und börsennotierten Immobiliengesellschaften.             Bild: Pixabay, Christian Birkholz   Interessante Fakten: 30% der deutschen Haushalte sind Mieter von privaten Kleinvermietern, 25% sind Mieter von Gesellschaften oder Genossenschaften; 45%