Die Rentenlücke

  1. Die gesetzliche Rente allein reicht nicht Spätestens seit der Rentenreform 2005 sollte es allen klar sein: Die gesetzliche Rente allein reicht nicht. Allerdings wurden seitdem von Staat und Bürgern nicht die richtigen Konsequenzen gezogen. Die Betriebliche Altersversorgung wurde in vielen Unternehmen abgebaut und ist in vielen Betrieben zu einer Pflichtübung verkümmert, indem oft

Motive für Immobilienkauf und Immobilienverkauf

1. Beliebte Geldanlage Immobilien sind nach wie vor eine beliebte Geldanlage. Für viele Bundesbürger ist der Kauf der eigengenutzten Immobilie die bedeutendste Anlageentscheidung des Lebens. Der Immobilienkauf hat sich für viele Anleger als sinnvolle Investition herausgestellt. Allerdings kann die Entscheidung, den größten Teil des Vermögens in eine Immobile zu investieren, auch nachteilig sein, wenn beispielsweise

Immobilienboom vorbei?

1. Entwicklung vor Corona Die Immobilienpreise in Deutschland kannten lange Zeit nur eine Richtung: Nach oben. Der Aufschwung dauert nun schon über 10 Jahre. Während der Aktienmarkt sich nach seinem Corona-Tief im März bereits wieder erholt hat, ist die Lage am deutschen Wohnimmobilienmarkt bisher wenig transparent. Zunächst zeigt der Blick auf die Immobilienpreisentwicklung, dass sich

Familienunternehmen sind das bessere Investment

  Studie zu Familienunternehmen Unternehmen, die von einer Familie geführt werden, sind langfristig renditestärkere Anlagen als Firmen, die von anderen Investoren kontrolliert werden oder sich im Streubesitz befinden. Eine im Harvard Business Review publizierte Studie analysierte 149 börsennotierte Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über $1 Mrd., die von einer Familie (oder mehreren Familien) kontrolliert werden.

Langfristige Folgen von Corona für die Wirtschaft

  1. Spanische Grippe Nach einer Studie von Robert Barro brach die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung in der Spanischen Grippe 1918-20 um 6% ein. Dies wurde danach nur teilweise aufgeholt. Ingesamt starben damals 2% der Weltbevölkerung, wobei die höchste Todesquote in der Altersgruppe von 18-44 Jahren verzeichnet wurde.  Daher reduzierte die Grippe auch erheblich die Anzahl der Arbeitskräfte.

Weltwirtschaft und Coronavirus – Fortsetzung

1. Warum ist das aktuelle Coronavirus COVID-19 so problematisch? Die meisten Politiker und Kapitalmarktteilnehmer und selbst namhafte Virologen hatten das Virus noch im Februar unterschätzt. Während man vielleicht noch darüber diskutieren kann, ob das Coronavirus gesundheitlich wirklich gefährlicher ist als eine „normale Grippe“, hat sich die besonders schnelle Ausbreitungsgeschwindigkeit sicherlich als eine besondere Eigenschaft herausgestellt.

Investition in Bildung lohnt sich

1. Studie zur Bildungsrendite Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen hat kürzlich eine Studie zum Thema "Lebenseinkommen von Berufsausbildung und Hochschulstudium im Vergleich" veröffentlicht. Die dieser Studie zugrundeliegenden statistischen Daten umfassen alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 16-65 Jahren im Zeitraum 1975-2014 (Ostdeutschland 1991-2014). Von den betrachteten Personen blieben am Ende ihres Berufslebens 5,9%

Kapitalmärkte 2019-Rückblick und Ausblick

1. Rückblick Kapitalmärkte 2019 Der Zinsrückgang an den Anleihemärkten, der aufgrund der Konjunkturabschwächung im 2. Halbjahr 2018 in Gang kam, setzte sich im 1. Halbjahr 2019 fort. Zur Jahreswende 2018/2019 änderten auch die Notenbanken der USA und der Eurozone ihre Zinspolitik und gaben ihre Zinserhöhungsabsichten auf. In der Folge kam es sogar wieder zu Zinssenkungen.

Frauen sind erfolgreich in der Aktienanlage

Bekanntermaßen investiert ein wesentlich geringerer Anteil der Frauen als der Männer in Aktien. Allerdings wäre es sicher von Vorteil, wenn sich mehr Frauen für die Aktienanlage interessieren würden. Eine Studie von Professor Terry Odean an der University of California hat über 7 Jahre ergeben, dass alleinstehende Frauen eine um 2,3% pro Jahr bessere Wertentwicklung in

Zeitenwende bei der EZB

1. Außergewöhnliche Mittel nach der Finanzkrise Die EZB hatte nach der Finanzkrise zu neuen und bislang ungewöhnlichen Mitteln gegriffen, um die Konjunktur wieder in Schwung zu bringen und die Deflation zu vermeiden. Neu waren insbesondere die Anleihekäufe. Sowohl die amerikanische Fed als auch die EZB kauften über mehrere Jahre seit der Finanzkrise gigantische Beträge an

30.09.2019|Tags: , , |