Wiederentdeckung der Aktienanlage

1. Privatanleger entdecken die Aktie Über Jahrzehnte wurde die Aktienanlage bei Privatanlegern immer unbeliebter. Wenn sich Privatleute überhaupt an Aktien herangewagt haben, geschah dies meist über Fonds und in zunehmendem Maße über ETFs. Die Aktienbestände machten zuletzt nur 10% des Vermögens der privaten Haushalte aus. Die FAZ vom 22.10. berichtet jedoch von einem neuen Trend.

Leerverkäufe in der Diskussion

1. Was ist ein Leerverkauf ? Leerverkäufe bieten Anlegern die Möglichkeit, von fallenden Aktienkursen zu profitieren. Da Anleger Aktien, die sie nicht besitzen, nicht verkaufen können, läuft ein Leerverkauf folgendermaßen ab: Der Anleger leiht sich über Wertpapierleihe Aktien von einer Bank und hinterlegt dafür Sicherheiten (die Bank wiederum leiht sich diese Aktien von anderen Anlegern,

30.10.2020|Tags: , |

Die Energiewende und ihre Folgen

Klimawandel zwingt zum Handeln Der Klimawandel ist inzwischen nicht nur eine Prognose von Wissenschaftlern, sondern Realität. Der Temperaturanstieg sowie die Zunahme der Naturkatastrophen führen uns die Notwendigkeit zum Handeln vor Augen. Zur Verminderung der Treibhausgase sind Maßnahmen in mehreren Bereichen wichtig. Der Wechsel von fossilen Brennstoffen auf Erneuerbare Energien ermöglicht für Industrie, Verkehr und den

Die Rentenlücke

  1. Die gesetzliche Rente allein reicht nicht Spätestens seit der Rentenreform 2005 sollte es allen klar sein: Die gesetzliche Rente allein reicht nicht. Allerdings wurden seitdem von Staat und Bürgern nicht die richtigen Konsequenzen gezogen. Die Betriebliche Altersversorgung wurde in vielen Unternehmen abgebaut und ist in vielen Betrieben zu einer Pflichtübung verkümmert, indem oft

Motive für Immobilienkauf und Immobilienverkauf

1. Beliebte Geldanlage Immobilien sind nach wie vor eine beliebte Geldanlage. Für viele Bundesbürger ist der Kauf der eigengenutzten Immobilie die bedeutendste Anlageentscheidung des Lebens. Der Immobilienkauf hat sich für viele Anleger als sinnvolle Investition herausgestellt. Allerdings kann die Entscheidung, den größten Teil des Vermögens in eine Immobile zu investieren, auch nachteilig sein, wenn beispielsweise

Immobilienboom vorbei?

1. Entwicklung vor Corona Die Immobilienpreise in Deutschland kannten lange Zeit nur eine Richtung: Nach oben. Der Aufschwung dauert nun schon über 10 Jahre. Während der Aktienmarkt sich nach seinem Corona-Tief im März bereits wieder erholt hat, ist die Lage am deutschen Wohnimmobilienmarkt bisher wenig transparent. Zunächst zeigt der Blick auf die Immobilienpreisentwicklung, dass sich

Familienunternehmen sind das bessere Investment

  Studie zu Familienunternehmen Unternehmen, die von einer Familie geführt werden, sind langfristig renditestärkere Anlagen als Firmen, die von anderen Investoren kontrolliert werden oder sich im Streubesitz befinden. Eine im Harvard Business Review publizierte Studie analysierte 149 börsennotierte Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über $1 Mrd., die von einer Familie (oder mehreren Familien) kontrolliert werden.

Langfristige Folgen von Corona für die Wirtschaft

  1. Spanische Grippe Nach einer Studie von Robert Barro brach die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung in der Spanischen Grippe 1918-20 um 6% ein. Dies wurde danach nur teilweise aufgeholt. Ingesamt starben damals 2% der Weltbevölkerung, wobei die höchste Todesquote in der Altersgruppe von 18-44 Jahren verzeichnet wurde.  Daher reduzierte die Grippe auch erheblich die Anzahl der Arbeitskräfte.

Weltwirtschaft und Coronavirus – Fortsetzung

1. Warum ist das aktuelle Coronavirus COVID-19 so problematisch? Die meisten Politiker und Kapitalmarktteilnehmer und selbst namhafte Virologen hatten das Virus noch im Februar unterschätzt. Während man vielleicht noch darüber diskutieren kann, ob das Coronavirus gesundheitlich wirklich gefährlicher ist als eine „normale Grippe“, hat sich die besonders schnelle Ausbreitungsgeschwindigkeit sicherlich als eine besondere Eigenschaft herausgestellt.

Investition in Bildung lohnt sich

1. Studie zur Bildungsrendite Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen hat kürzlich eine Studie zum Thema "Lebenseinkommen von Berufsausbildung und Hochschulstudium im Vergleich" veröffentlicht. Die dieser Studie zugrundeliegenden statistischen Daten umfassen alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 16-65 Jahren im Zeitraum 1975-2014 (Ostdeutschland 1991-2014). Von den betrachteten Personen blieben am Ende ihres Berufslebens 5,9%