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Weltwirtschaft und Coronavirus – Fortsetzung

1. Warum ist das aktuelle Coronavirus COVID-19 so problematisch? Die meisten Politiker und Kapitalmarktteilnehmer und selbst namhafte Virologen hatten das Virus noch im Februar unterschätzt. Während man vielleicht noch darüber diskutieren kann, ob das Coronavirus gesundheitlich wirklich gefährlicher ist als eine „normale Grippe“, hat sich die besonders schnelle Ausbreitungsgeschwindigkeit sicherlich als eine besondere Eigenschaft herausgestellt.

Weltkonjunktur und Coronavirus

1.Konjunkturerholung verschoben Die Weltkonjunktur sollte sich eigentlich nach einer Delle in 2019 im laufenden Jahr wieder erholen. Der IWF (Internationaler Währungsfonds) erwartete zu Jahresanfang, dass sich das BIP-Wachstum weltweit von 2,9% in 2019 auf 3,3% in 2020 erholt. Dieses Bild hat sich nun wesentlich verändert, vor allem durch den Coronavirus.   2. Coronavirus bremst chinesische

28.02.2020|

Auswirkungen des Handelsstreites auf die Wirtschaft

Die Deutsche Bundesbank hat kürzlich in einer Studie die Auswirkungen des zunehmenden Protektionismus und insbesondere des Handelsstreits der USA mit China und der EU untersucht. Sie kam dabei zu folgenden Erkenntnissen:   1. Rückgang der Warenströme in beide Richtungen Die US-Importe aus der VR China sanken seit Beginn der Handelsauseinandersetzungen um mehr als 20%. Ähnlich

Rente mit 69?

1. Kurzfristig günstige Lage der Rentenversicherung Seit mehreren Jahren geht es der gesetzlichen Rentenversicherung gut. Aufgrund der gestiegenen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und des Wachstums bei den Löhnen sind die Einnahmen der Rentenversicherung deutlich angestiegen. Die Zahl der pflichtversicherten Beschäftigten ist im Zeitraum 2007-17 um 18% gestiegen, während die Zahl der Rentner nur um 7% zunahm. Insbesondere

31.10.2019|

Zeitenwende bei der EZB

1. Außergewöhnliche Mittel nach der Finanzkrise Die EZB hatte nach der Finanzkrise zu neuen und bislang ungewöhnlichen Mitteln gegriffen, um die Konjunktur wieder in Schwung zu bringen und die Deflation zu vermeiden. Neu waren insbesondere die Anleihekäufe. Sowohl die amerikanische Fed als auch die EZB kauften über mehrere Jahre seit der Finanzkrise gigantische Beträge an

30.09.2019|Tags: , , |

Konjunktur – Rezession oder nur Wachstumsdelle ?

1. Die aktuelle Konjunkturlage Der aktuelle Konjunkturaufschwung befindet sich schon im 10. Jahr nach der Finanzkrise. Viele Beobachter und Marktteilnehmer fragen sich schon, ob es allein wegen der Dauer des Aufschwungs Zeit ist für die nächste Rezession. Als im Herbst 2018 die Zinsstrukturkurve invers wurde, also die Langfristzinsen unter die Kurzfristzinsen rutschten, haben sich viele

Das Vermögen der Deutschen

1. Regionale Unterschiede beim Vermögen Die Deutsche Bundesbank führte schon zum dritten Mal ein Studie zum Thema Vermögen der privaten Haushalte durch. Die bundesweite Umfrage kommt zu regional sehr unterschiedlichen Vermögen. Hier ist der Median dargestellt. Das bedeutet, dass jeweils die Hälte der Haushalte ein niedrigeres und die andere Hälfte ein höheres Vermögen hat.  

Mietanstieg am Ende?

1. Zuwanderung und Landflucht treiben die Mieten Seit 2004 sind die Wohnungsmieten in den 127 größten deutschen Städten um 60% angestiegen. Die seit Jahren steigende Nachfrage aufgrund von Zuwanderung und Landflucht traf zunächst auf ein nur sehr langsam steigendes Angebot. Die Baufertigstellungen in Deutschland waren von 600.000 Wohneinheiten in 1995 auf 160.000 in 2010 eingebrochen.

Erschwinglichkeit von Immobilien

1. Preisanstieg für Eigenheimkäufer Die Quadratmeterpreise für Wohnimmobilien sind seit 2005 in 396  von 401 deutschen Regionen angestiegen. In Deutschland sind im Durchschnitt für € 264.000 - das ist das 5,6fache des durchschnittlichen Jahresnettohaushaltseinkommens - 111 Quadratmeter Wohnfläche erhältlich. In den Städten muss man dafür im Schnitt 7,8 Jahresnettohaushaltseinkommen aufwenden und in den Landkreisen 4,5.

29.04.2019|Tags: , , |

Die neue Stadtflucht

1. Auf Landflucht folgt Stadtflucht In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre war eine Wanderungsbewegung von den Städten auf das Land zu beobachten. Dies hing vermutlich auch mit der damals noch erhältlichen Eigenheimzulage zusammen. Inzwischen nimmt die Bevölkerung der deutschen Großstädte seit Jahren wieder zu. Berlin, Hamburg, München und Frankfurt sind seit 2011 um über