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Italien droht Rating-Herabstufung

1. Italiens Rating noch Investment Grade Die Republik Italien hat aktuell ein Rating für Staatsanleihen von BBB bei Standard& Poor´s und Fitch. Das ist die zweitunterste Ratingkategorie des sogenannten Investment Grade-Bereiches. Bei Moody’s, der dritten großen Ratingagentur, ist Italien sogar mit Baa3 schon auf der untersten Stufe von Investment Grade. Investment Grade umfasst alle Ratings

27.02.2019|Tags: , , , |

Wie lange bleiben die Zinsen niedrig?

1. Das Zinstief Obwohl das Zinstief am Anleihenmarkt auch in Deutschland schon zwei Jahre zurückliegt, sind die Zinsen sowohl für Anleihen als auch für Bankkonten immer noch auf einem extrem niedrigen Niveau. Selbst in den USA ist das Zinsniveau mit 3% für eine Hochkonjunktur auch noch moderat. Als Grund für das niedrige Zinsniveau wird häufig

Konjunktur – Abschwächung wird Konsens

1. Abschwächung der Weltkonjunktur Im Juni 2018 habe ich auf die Anzeichen für eine konjunkturelle Abschwächung der Weltkonjunktur hingewiesen (Konjunktur - Frühindikatoren deuten auf eine Abschwächung hin). Die Wachstumsverlangsamung ist inzwischen Konsens geworden und hat wohl auch entscheidend zu der Korrektur der Aktienmärkte in den letzten Monaten beigetragen. So hat auch die OECD ihre Wachstumsprognosen

Demographische Entwicklung in Deutschland – Konsequenzen für Wirtschaft und Immobilienmarkt

1. Entwicklung der einzelnen Altersgruppen Die demographische Entwicklung ist in aller Munde. Da aber meist nur der allgemeine Trend der Alterung der Gesellschaft diskutiert wird, wollen wir hier einmal die Entwicklung detaillierter analysieren. Da die Geburtenrate sich seit Mitte der 1970er Jahre auf niedrigen Niveau stabilisiert hat, geht auch die Altersgruppe der 15-24 jährigen, also

Der BREXIT und die Wirtschaft

1. Der BREXIT schadet dem EU-internen Handel Handel und Verkehr fließen weitestgehend ungehindert innerhalb der EU. Dies hat auch zu einer zunehmenden Arbeitsteilung zwischen den Ländern geführt. So werden häufig Rohstoffe, Halbfabrikate und Einzelteile von Produkten wie bespielsweise Autos zwischen den Ländern hin- und hergefahren, bevor das Endprodukt entsteht. Der Schaden einer Unterbrechung dieser Wertschöpfungsketten

30.08.2018|Tags: , , |

Konjunktur – Frühindikatoren deuten auf eine Abschwächung hin

  Die Rahmenbedingungen für die Konjunktur verschlechtern sich Die Konjunktur läuft in großen Teilen der Welt auf vollen Touren. In den USA hat sich das Wachstum im letzten Jahr beschleunigt. In Europa befinden sich inzwischen alle Krisenländer in der Erholung. Während China und Indien eine robuste Entwicklung aufweisen. zeigen auch die meisten rohstofforientierten Schwellenländer wieder

Türkei – Währungskrise im Wahlkampf

  Auf dem Weg in die Währungskrise Wie bereits im Januar 2017 im Beitrag „Türkei-Währungskrise“ beschrieben, steuert die Türkei immer schneller auf eine Währungskrise zu.  Nach einem Wirtschaftswachstum von 7% in 2017 werden für das laufende Jahr vom IWF 4% erwartet. Doch der IWF bezeichnet das Wachstum als mit Kredit- und Konjunkturprogrammen teuer erkauft. Das

Einkaufszentren sind zunehmend bedroht

Die schleichende Revolution im Einzelhandel In den USA liegt die Arbeitslosenquote mit 5% auf einem sehr niedrigen Stand, also nahe an der Vollbeschäftigung. Zudem sind die Löhne auch der mittleren und unteren Lohngruppen in den letzten Jahren merklich angestiegen, am schnellsten seit den 1990er Jahren. Man sollte meinen, dass dies ein gutes Umfeld für den

28.05.2018|Tags: , , , |

Die Inflation kommt zurück

1. Aktuell gute Konjunkturlage Aktuell läuft die Weltkonjunktur sehr gut. Neben den USA, Deutschland, Japan und China hat sich insbesondere die Wirtschaft der übrigen Eurozone, also in Spanien, Frankreich und Italien besser entwickelt als von vielen erwartet. Selbst in Rohstoffländern wie Brasilien hat sich die Lage stabilisiert. Allerdings sind Wolken am Horizont zu erkennen:  

Handelskrieg und Aktienmarkt

  1.Wirtschaftspolitik von Donald Trump US-Präsident Donald Trump hat von seinen wirtschaftspolitischen Vorhaben inzwischen einiges umgesetzt. Die Steuerreform wurde von Wirtschaft und Kapitalmärkten sehr positiv aufgenommen, da der US-Unternehmenssteuersatz zuvor sehr hoch war und drastisch reduziert wurde. Dass sich dadurch auch die Staatsverschuldung erhöht, wird ihm aktuell weniger übelgenommen. Das Infrastruktur-Konjunkturprogramm wurde direkt nach seiner

23.03.2018|Tags: , , |