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Wiederentdeckung der Aktienanlage

1. Privatanleger entdecken die Aktie Über Jahrzehnte wurde die Aktienanlage bei Privatanlegern immer unbeliebter. Wenn sich Privatleute überhaupt an Aktien herangewagt haben, geschah dies meist über Fonds und in zunehmendem Maße über ETFs. Die Aktienbestände machten zuletzt nur 10% des Vermögens der privaten Haushalte aus. Die FAZ vom 22.10. berichtet jedoch von einem neuen Trend.

Leerverkäufe in der Diskussion

1. Was ist ein Leerverkauf ? Leerverkäufe bieten Anlegern die Möglichkeit, von fallenden Aktienkursen zu profitieren. Da Anleger Aktien, die sie nicht besitzen, nicht verkaufen können, läuft ein Leerverkauf folgendermaßen ab: Der Anleger leiht sich über Wertpapierleihe Aktien von einer Bank und hinterlegt dafür Sicherheiten (die Bank wiederum leiht sich diese Aktien von anderen Anlegern,

30.10.2020|Tags: , |

Die Rentenlücke

  1. Die gesetzliche Rente allein reicht nicht Spätestens seit der Rentenreform 2005 sollte es allen klar sein: Die gesetzliche Rente allein reicht nicht. Allerdings wurden seitdem von Staat und Bürgern nicht die richtigen Konsequenzen gezogen. Die Betriebliche Altersversorgung wurde in vielen Unternehmen abgebaut und ist in vielen Betrieben zu einer Pflichtübung verkümmert, indem oft

Kapitalmärkte – Rückblick und Ausblick

1. Panik am Aktienmarkt Die Kapitalmärkte standen im ersten Halbjahr überwiegend im Zeichen der Corona-Pandemie. An den Aktienmärkten führte die Pandemie in Februar und März zu Panikverkäufen, da sich das Bewusstsein am Markt durchsetzte, dass der Lockdown große wirtschaftliche Schäden bewirkte. Als jedoch die Notenbanken und die Regierungen eine bislang kaum gekannte Entschlossenheit demonstrierten, die

30.07.2020|Tags: , , , , , |

Motive für Immobilienkauf und Immobilienverkauf

1. Beliebte Geldanlage Immobilien sind nach wie vor eine beliebte Geldanlage. Für viele Bundesbürger ist der Kauf der eigengenutzten Immobilie die bedeutendste Anlageentscheidung des Lebens. Der Immobilienkauf hat sich für viele Anleger als sinnvolle Investition herausgestellt. Allerdings kann die Entscheidung, den größten Teil des Vermögens in eine Immobile zu investieren, auch nachteilig sein, wenn beispielsweise

Immobilienboom vorbei?

1. Entwicklung vor Corona Die Immobilienpreise in Deutschland kannten lange Zeit nur eine Richtung: Nach oben. Der Aufschwung dauert nun schon über 10 Jahre. Während der Aktienmarkt sich nach seinem Corona-Tief im März bereits wieder erholt hat, ist die Lage am deutschen Wohnimmobilienmarkt bisher wenig transparent. Zunächst zeigt der Blick auf die Immobilienpreisentwicklung, dass sich

Dummes deutsches Geld?

1. Warum „dummes deutsches Geld“? Kurz vor der Finanzkrise waren einige deutsche Großanleger und Banken bekannt dafür, dass sie besonders gern auch dann noch in sehr risikoreiche amerikanische Hypothekenanleihen investierten, als viele Marktteilnehmer diese schon längst mieden. Kurz darauf kam die Finanzkrise 2008/9, in deren Mittelpunkt diese Hypothekenanleihen standen. Aufgrund dieser und anderer Anekdoten zum

Familienunternehmen sind das bessere Investment

  Studie zu Familienunternehmen Unternehmen, die von einer Familie geführt werden, sind langfristig renditestärkere Anlagen als Firmen, die von anderen Investoren kontrolliert werden oder sich im Streubesitz befinden. Eine im Harvard Business Review publizierte Studie analysierte 149 börsennotierte Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über $1 Mrd., die von einer Familie (oder mehreren Familien) kontrolliert werden.

Wie sicher ist das Geld bei der Bank?

  1.Kreditausfälle bei Banken zu erwarten In der Krise machen sich viele Anleger Gedanken, wie sicher eigentlich ihr Geld bei der Bank ist. Die aktuelle Pandemie mit den sehr restriktiven Maßnahmen des „social distancing“ könnte viele Unternehmen, auch vor allem im Mittelstand, in die Insolvenz treiben. Dies würde das deutsche Bankensystem auf breiter Front erwischen,

29.03.2020|Tags: , , |

Investition in Bildung lohnt sich

1. Studie zur Bildungsrendite Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen hat kürzlich eine Studie zum Thema "Lebenseinkommen von Berufsausbildung und Hochschulstudium im Vergleich" veröffentlicht. Die dieser Studie zugrundeliegenden statistischen Daten umfassen alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 16-65 Jahren im Zeitraum 1975-2014 (Ostdeutschland 1991-2014). Von den betrachteten Personen blieben am Ende ihres Berufslebens 5,9%